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aktualisiert: 2011-08-10
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Im Jahre 1993 erlebte das noch sehr junge www mit der Einführung des Browsers Mosaic durch das NCSA eine revolutionäre Erweiterung, denn die Software Mosaic war im Gegensatz zu früheren Browsern in der Lage, auf einer Homepage eingebundene Bilder anzuzeigen. Mit dieser Fähigkeit ausgestattet erfreute sich das Web und der Browser sehr schnell wachsender Beliebtheit.
Doch soll hier nicht die Geschichte des www oder gar die Entwicklung der Browser beschrieben werden, sondern ein kleiner Einblick erfolgen, welche Grafikformate denn überhaupt für das www geeignet sind.
Es existieren hunderte an Grafikformaten, nicht zuletzt produzieren die meisten Bildbearbeitungsprogramme auch noch ihre eigenen sehr speziellen Formate. Nun ist es für das Web wichtig, dass die benutzten Formate plattform- und browserunabhängig für jeden darstellbar sind und das die Dateigrößen der in die Webseiten eingebundenen Bilder nicht zu groß werden, um Ladezeiten und Netzauslastung so gering wie möglich zu halten. Einen zusätzlichen Vorteil bietet es auch noch, wenn das Dateiformat einem offenen Standard unterliegt und nicht etwa proprietär, also im Eigentum eines Unternehmens ist.
Nun gibt es zwei grundlegend unterschiedliche Arten von Grafikformaten, zum einen die Vektorgrafiken und zweitens die Rastergrafiken. Die Vektorgrafiken werden durch Kurven, Linien und Flächen beschrieben. Aufgrund dieses Aufbaus sind diese Grafiken problemlos in jeder beliebigen Bildgröße ohne Qualitätsverlust darstellbar. Durch den Vorteil dieser Skalierbarkeit finden Vektorgrafiken vor allem im CAD-Bereich Anwendung. Sie sind jedoch auch im Web zu finden, hier vor allem in Form von Animationen im proprietären Flash™-Format der Firma Macromedia® sowie in zunehmendem Maße auch in Form von SVG-Grafiken, welche als offener Standard vom W3C definiert werden.
Im Gegensatz zu den Vektorgrafiken werden Rastergrafiken über einzelne Bildpunkte, die Pixel, definiert. Da die Pixel, abhängig von der Auflösung des Monitors, eine genau festgelegte Größe besitzen, geht eine Vergrößerung oder Verkleinerung einer Rastergrafik immer mit dem Verlust der Bildqualität einher. Auch ist die Dateigröße einer Rastergrafik im Vergleich zu einer Vektorgrafik mit gleichem Motiv in der Regel wesentlich höher, da bei ersterer jedes einzelne Pixel der Grafik beschrieben werden muß, bei einer Vektorgrafik jedoch nur der mathematische Aufbau. Zum Teil wird dieser Nachteil dadurch wieder wett gemacht, daß eine Rastergrafik direkt auf den Monitor dargestellt werden kann, da die Darstellung auf diesem auch in Form einzelner Pixel erfolgt. Eine Vektorgrafik muß hingegen erst in eine gerasterte Form umgerechnet werden, bevor sie darstellbar ist.
Das linke Bild zeigt nun eine normale Rastergrafik, in dem ein Ausschnitt blau markiert worden ist. Dieser Ausschnitt ist auf dem rechten Bild vergrößert dargestellt worden, so dass die einzelnen Bildpunkte deutlich erkennbar werden.
Die im Web mit Abstand am häufigsten anzutreffenden Rastergrafikformate sind JPG (sprich: dschäipeg), GIF sowie PNG (sprich: ping). Auf den folgenden Seiten werde ich auf die Eigenschaften, Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile dieser drei Formate eingehen. Bonus Code
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