Einstellungen
zum Text
ändere Medientyp
xhtml+xml
ändere Sprache
english
scripting

URI: http://www.j-a-b.net/web/graf/graf-general
aktualisiert: 2011-08-10
© 2002-2009 Contact

up down
Themenindex

Grafiken — Einführung

Im Jahre 1993 erlebte das noch sehr junge www mit der Einführung des Browsers Mosaic durch das NCSA eine revolu­tionäre Erweiterung, denn die Software Mosaic war im Gegen­satz zu früheren Browsern in der Lage, auf einer Homepage eingebundene Bilder anzuzeigen. Mit dieser Fähig­keit ausgestattet erfreute sich das Web und der Browser sehr schnell wachsender Beliebtheit.

Doch soll hier nicht die Geschichte des www oder gar die Entwick­lung der Browser beschrieben werden, sondern ein kleiner Einblick erfolgen, welche Grafik­formate denn über­haupt für das www geeignet sind.

Es existieren hunderte an Grafik­formaten, nicht zuletzt produzieren die meisten Bildbearbeitungs­programme auch noch ihre eigenen sehr speziellen Formate. Nun ist es für das Web wichtig, dass die benutzten Formate plattform- und browser­unabhängig für jeden darstellbar sind und das die Datei­größen der in die Webseiten eingebun­denen Bilder nicht zu groß werden, um Lade­zeiten und Netz­auslastung so gering wie möglich zu halten. Einen zusätzlichen Vorteil bietet es auch noch, wenn das Dateiformat einem offenen Standard unterliegt und nicht etwa proprietär, also im Eigentum eines Unternehmens ist.

Nun gibt es zwei grundlegend unterschied­liche Arten von Grafik­formaten, zum einen die Vektor­grafiken und zweitens die Rastergrafiken. Die Vektor­grafiken werden durch Kurven, Linien und Flächen beschrieben. Aufgrund dieses Aufbaus sind diese Grafiken problemlos in jeder beliebigen Bildgröße ohne Qualitäts­verlust darstellbar. Durch den Vorteil dieser Skalier­barkeit finden Vektor­grafiken vor allem im CAD-Bereich Anwendung. Sie sind jedoch auch im Web zu finden, hier vor allem in Form von Anima­tionen im proprietären Flash™-Format der Firma Macromedia® sowie in zunehmendem Maße auch in Form von SVG-Grafiken, welche als offener Standard vom W3C definiert werden.

Im Gegensatz zu den Vektor­grafiken werden Raster­grafiken über einzelne Bildpunkte, die Pixel, definiert. Da die Pixel, abhängig von der Auflösung des Monitors, eine genau festgelegte Größe besitzen, geht eine Vergrößerung oder Verkleinerung einer Raster­grafik immer mit dem Verlust der Bildqualität einher. Auch ist die Dateigröße einer Rastergrafik im Vergleich zu einer Vektor­grafik mit gleichem Motiv in der Regel wesentlich höher, da bei ersterer jedes einzelne Pixel der Grafik beschrieben werden muß, bei einer Vektorgrafik jedoch nur der mathematische Aufbau. Zum Teil wird dieser Nachteil dadurch wieder wett gemacht, daß eine Rastergrafik direkt auf den Monitor dargestellt werden kann, da die Darstellung auf diesem auch in Form einzelner Pixel erfolgt. Eine Vektor­grafik muß hingegen erst in eine gerasterte Form umgerechnet werden, bevor sie darstellbar ist.

Das linke Bild zeigt nun eine normale Raster­grafik, in dem ein Ausschnitt blau markiert worden ist. Dieser Ausschnitt ist auf dem rechten Bild vergrößert dargestellt worden, so dass die einzelnen Bild­punkte deutlich erkennbar werden.

Rastergrafik
Rastergrafik mit markiertem Bildausschnitt
Zoom Rastergrafik
Vergrößerung des Bildausschnittes

Die im Web mit Abstand am häufigsten anzutreffenden Rastergrafikformate sind JPG (sprich: dschäipeg), GIF sowie PNG (sprich: ping). Auf den folgenden Seiten werde ich auf die Eigenschaften, Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile dieser drei Formate eingehen. Bonus Code

Tipps: Suchmaschinenoptimierung / Grafikkarten Rangliste / Software für Touristiker

Themenindex

CC logo
Diese Seite ist veröffentlicht unter einer Creative Commons License.